Interaktives Verordnungsblatt mit Hinweisen zum Ausfüllen

VERORDNUNG VON MASSNAHMEN DER ERGOTHERAPIE MUSTER 18

Hier können Sie sich die Anleitung der KVBW als PDF runterladen.

Bitte beachten, dass für die Berücksichtigung als Praxisbesonderheit bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung die Angabe einer Sonderziffer in der Abrechnung erforderlich ist.

Wenn Sie beim folgenden Bild mit der Mause über die Ziffern fahren, erscheinen die entsprechenden Informationen zum korrekten Ausstellen.

 

Erstverordnung / Folgeverordnung:
zwingende Angabe von Erst- oder Folgeverordnung (nicht bei 2)
Folgeverordnung: jede Verordnung nach einer Erstverordnung bei derselben Erkrankung.
Verordnung außerhalb des Regelfalls
Alternativ zur Erst- oder Folgeverordnung anzukreuzen, wenn sich mit der vorgegebenen Gesamtverordnungsmenge gemäß Heilmittelkatalog die Behandlung nicht abschließen lässt. Die Angabe einer Begründung im unteren Bereich des Verordnungsvordrucks ist immer erforderlich 14.
Gruppentherapie
Feld bitte ankreuzen, sofern Einzeltherapie nicht medizinisch zwingend geboten ist.
Gruppentherapie
Feld bitte

ankreuzen, sofern Einzeltherapie nicht medizinisch zwingend geboten ist.

Behandlungsbeginn spätestens am
Datum bitte angeben, wenn die Behandlung nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Ausstellung der Verordnung begonnen werden soll, sonst bleibt das Feld frei.
Hausbesuch -Pflichtfeld-
Muss mit ja oder nein ausgefüllt werden.
Hausbesuch ist nur dann zulässig, wenn der Patient aus medizinischen Gründen den
Therapeuten nicht aufsuchen kann oder wenn er aus medizinischen Gründen zwingend
notwendig ist.
Therapeutentätigkeit außerhalb der Praxis z. B. in betreuenden Einrichtungen, Sonderschulen
etc. wird unter anderem auch als ausgelagerte Praxistätigkeit des Therapeuten gesehen und
erfüllt nicht die Kriterien eines Hausbesuches.
Therapiebericht -Pflichtfeld-
Ja oder nein ankreuzen, je nachdem, ob eine Rückäußerung des Therapeuten erwünscht ist.
Verordnungsmenge -Pflichtfeld-
Regelfall: maximale Verordnungsmengen je Verordnungsblatt sowie Gesamtverordnungsmenge
nach Heilmittelkatalog beachten.
Außerhalb des Regelfalls: keine Mengenbegrenzung, aber maximal für den Zeitraum von zwölf
Wochen nach der Verordnung.
Heilmittel nach Maßgabe des Kataloges -Pflichtfeld-
Angabe des Heilmittels, auch in Kurzform und gegebenenfalls ergänzende Angaben zum Heilmittel
Verordnetes Heilmittel muss zum eingetragenen Indikationsschlüssel passen.
Auswahl der Heilmittel im Regelfall nach dem therapeutisch im Vordergrund stehenden
Behandlungsziel:
– vorrangiges Heilmittel (soll vorrangig verordnet werden)
– optionales

Heilmittel ( kann alternativ statt vorrangigem Heilmittel verordnet werden)
– ergänzendes Heilmittel ( kann ergänzend zum vorrangigen oder optionalem Heilmittelverordnet werden)

Anzahl pro Woche -Pflichtfeld-
Die wöchentliche Frequenzempfehlung ist immer anzugeben. Hierbei sollten der Gesundheitszustand und das Konzentrationsvermögen des Patienten Berücksichtigung finden.
Indikationsschlüssel

es ist die Bezeichnung der Diagnosengruppe anzugeben (zum Beispiel PS 1)

Diagnose mit Leitsymptomatik
einschließlich Therapieziel(en) nach Maßgabe des Heilmittelkataloges Leitsymptomatik und konkrete Diagnose immer angeben.
Gegebenenfalls ergänzende Hinweise (zum Beispiel Befunde, Vor- und Begleiterkrankungen)
Es ist nur ein Regelfall pro Verordnungsblatt zulässig (dies gilt sowohl für unabhängigen
Erkrankungen derselben Diagnosegruppe als auch verschiedener Diagnosegruppen).
Gegebenenfalls neurologische/psychiatrische, pädiatrische, orthopädische Besonderheiten
Notwendige Dokumentation der weiterführenden Diagnostik insbesondere bei Nichterreichen des individuell angestrebten Therapiezieles.
Spezifizierung der Therapieziele
nur notwendig, wenn sie sich nicht aus der Diagnose und Leitsymptomatik ergeben
Medizinische Begründung bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls
ist einschließlich prognostischer Einschätzung immer erforderlich.